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Korsikas Norden - Cap Corse

Korsikas Norden - Cap Corse

dombi6
4. Okt.
2 Min. Lesezeit

Am Freitag 11. September verliessen wir Bastia um Cap Corse zu umrunden und zu erkunden.

Cape Corse wird auch das kleine Abbild Korsikas genannt. Vor 20 Jahren machten wir bereits eine ähnliche Tour mit dem Motorrad allerdings als Tagestour. Jetzt nahmen wir uns ein paar Tage dafür vor, teilweise mit dem Velo.



Kurz gesagt wenn man etwas Zeit hat es lohnt sich. Hier ist alles viel kleiner und Ost wie Westküste liegen nahe beieinander. Ausserdem erschien es uns deutlich entspannter als um Bastia herum. Wir fuhren über Santa Maria di Lotta der Ostseite entlang nach auf einen wirklich entspannten unkomplizierten Campingplatz in Santa Severa. Das liegt zwar am Meer, der Campingplatz aber ca. 200 m vom Meer entfernt. Der Strand gehört nicht zu den Höhepunkten der Insel. Dafür war der Platz im Vergleich zu Bastia eine Oase der Ruhe, mit reichlich Platz. Wir blieben 2 Tage und konnten so auch ein wenig das Hinterland mit dem Velo entdecken.



Unsere erste Velotour führte uns von Santa Severa über Luri nach Pino. Die Passhöhe liegt zwischen Ostküste und Westküste auf . Dort war ein toller Aussichtspunkt und eine alte Kirche, Zeit für Picknick. Man hatte uns die kleine Wanderung zum Torre de Sénèque wegen des fantastischen Ausblicks empfohlen, was wir aber verwarfen. Dann weiter nach Cagnano und wieder Richtung Santa Severa CP Santa Marina.



Am 13. September zog es uns weiter Richtung Norden über Macinaggio nach Ersa / Tollare ganz im Norden. Dort gibt es einen einfachen Stellplatz ohne Schatten und eher eng gegliedert, direkt über dem netten kleinen Ort Tollare. Strandbar und ein kleines Restaurant direkt am Meer. Im Restaurant konnte man wirklich speziell essen. Tischreservierung erforderlich. Klein und fein und traumhaft von der Lage. Wir waren dort 2 x spezielle, feine „Möhrchen“ und einen wunderbaren Kartoffelsalat essen.



Über Ersa unternahmen wir nochmals eine tolle Velotour und durchquerten das Cap dabei. Anspruchsvoll von den Höhenmetern, aber toll von der Aussicht, besonders von der Moulin Mattei. Ziel Port de Centuri. Der Ort überraschte uns vom Besucherandrang und dem offensichtlichen Überangebot an Restaurants. An jeder Ecke wurden Langusten angeboten. Wir landeten dann allerdings bei Fish an Chips. Wir besichtigen noch einen Campingplatz, entschlossen uns aber diesen nicht mehr mit dem WoMo anzufahren. Unser nächstes Ziel sollte dann doch Algajola sein.




Unsere letzte Tour und unser letzter Abend am Cap.


Am 15. September fuhren wir Richtung Süden der Westküste entlang über Centuri, Morsiglia, Nonza, Saint-Florent nach Algajola unser Ziel für die nächsten Wochen. Eine relativ weite Anfahrt der Küste entlang mit vielen tollen Eindrücken.



Der nächste Blog handelt von unseren drei Wochen in Algajola zum Teil mit Familienanschluss.

 
 
 

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